LaborBefund #19 - Literatur aus der Wirklichkeit

LaborBefund #19 - Urs Böke: Weiche Ziele

"LaborBefund #19" ist am 02. September erschienen, Bestellungen bitte über das Kontaktformular oder direkt per Email.

 

LaborBefund #19 - Autorenheft "Urs Böke : Weiche Ziele / Verstreute Gedichte und Störung Mensch"

 

DER PFAHL IM FLEISCH DER DEUTSCHEN BRÄSIGKEIT Die messerscharfen Gegenwartsdiagnosen von Urs Böke

 

Die Gedichte von Urs Böke enthalten selten das, was "man" gern hören würde. Sie stimmen nicht ein in das allgegenwärtige Gutmenschen-Gedudel von wegen "Alles ist gut" und "Das Leben in Deutschland ist ja so schön". Diese Hymne, von Mutti Merkel dirigiert und von sämtlichen Medien eifrig zur flächendeckenden Volksverdummung orchestriert, wird von Böke nicht mitgesungen. Seine Texte treffen die deutsche Seele an ihrer empfindlichsten Stelle: der  Vorliebe zur Verdrängung und der Tendenz zum Obrigkeitsdenken. Sie tun weh, denn sie stören den deutschen Kleinbürger in seiner gemütlichen Bräsigkeit auf. So etwa in dem Text Vor den Monitoren, bei dessen Schlussversen "Menschen die in Hinterzimmern sitzen / (manchmal im Rollstuhl) // Und an die öffentliche Wand gehören" ich schon die Schnappatmung der politisch korrekten Bessermenschen höre. Viele "werden nie begreifen / dass Wohlstandsgier eine Art Rassismus ist". (...)

 

Urs Böke, geboren 1975, bekennender Stauder-Trinker und Rot-Weiss-Essen-Fan, Mitherausgeber der MAULhURE, Herausgeber von RATRIOT, Autor zahlreicher Gedichtbände und bereits seit der # 1 beim LaborBefund dabei, ist einer der profiliertesten und sprachmächtigsten Gegenwartslyriker. Seine Gedichte arbeiten mit klassischen Stilmitteln wie Strophe, Vers und Versfuß, doch hinter dem beruhigenden Dahinplätschern der Jamben und Daktylen lauert der Abgrund. Bökes Sprache ist dabei oft brutal, weil sie Brutalität beschreibt, doch bleibt sie nie im Deskriptiven stecken. Seine Sprache ist poetisch, aber nie verschwurbelt, denn Böke hat etwas zu sagen und sagt es auch. KLAR. Dabei beeindruckt er sowohl durch Detail- und Metaphernreichtum, als auch durch eine fulminante Souveränität (...).

 

Ní Gudix, September 2015 (Auszug aus dem Klappentext)

 

Eine Rezension von Axel Monte findet sich hier: Rezension auf gasolinconnection.com

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LaborBefund - Literatur aus der Wirklichkeit. (Jg. 2, Heft 19. - 40 S., ISSN 2196-3355)

Kartonierter Umschlag, 40 S. erstklassige Literatur zum unschlagbaren Preis von 3,50 € (zzgl. 1,- € Porto innerhalb Deutschlands = 4,50 € alles inklusive pro Sendung bis 500g. | Portokosten Ausland: 3,45 € pro Sendung bis 500g).

Herausgegeben in Berlin und gelesen in Hamburg, Köln, Essen, Dortmund, Kleinkleckersdorf...

 

Aufl.: 100 Stk.

 

Andreas Balck (Hrsg.)      

 

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